Lebenslauf von Stefan Neumann (István):

Ich wurde am 19. Oktober 1969 in Wien geboren, am Bischofssitz der adventistischen Kirche (Österreichische Union). Dort wurde ich am 15. Juni 1984 auch getauft, nur einige Stockwerke tiefer. Meine Kindheit durfte ich im niederösterreichischen Weinviertel, in Hörersdorf bei Mistelbach verleben. 1988 habe ich am kirchlichen ORG Bogenhofen in St.Peter/Hart maturiert. (Dieses Gymnasium wurde 1984 staatlich anerkannt, wir waren der erste Maturajahrgang.) Seit dem 14. Lebensjahr komme ich im Wesentlichen für mich selbst auf, wobei auch Stipendien geholfen haben. Dabei habe ich einen Einblick in die verschiedensten Handwerke und Berufe erhalten. Gearbeitet habe ich oft auch in der Schweiz. 1989 und 1990 habe ich in Australien (Avondale) meine theologischen Studien begonnen, die ich - nach dem Zivildienst beim Österreichischen Roten Kreuz - in Frankreich und in der Schweiz fortgesetzt habe. Während dem letzten Studienjahr habe ich in Genf  Ungarn kennengelernt, die mir ihre Sprache und Kultur nahegebracht haben. Aufgrund meiner "de facto" Annahme des katholischen Glaubens konnte ich nicht adventistischer Pfarrer werden, doch hatte ich andere Karriereaussichten. Ich wollte auch noch ein Jahr in Afrika verbringen, aber statt dessen hat es mich nach Ungarn verschlagen, wo ich mich im Dorf Füzérkajata niedergelassen habe. Ausschlaggebend dafür war, daß aus meinem Freundeskreis eine ökumenische Gruppe entstanden ist, die nach dem Dorf unter dem Namen "kajata" bekannt geworden ist und deren Koordination ich übernommen habe. 1996 habe ich ein Übersetzungsbüro gegründet, das den Freundeskreis finanziell mitträgt. Seit 2000 arbeiten wir unter dem "Markennamen" kTeam als Arbeitgruppe zusammen. Neu sind wir nicht mehr nur im Bereich Sprachendienste tätig, sondern auch mit anderen Dienstleistungen und Erzeugnissen vertreten.

Ab und zu schreibe ich auf Ungarisch an einem Büchlein mit dem Arbeitstitel Brief an meine Kirche, und zwar handelt es sich um eine persönliche und informelle Aufarbeitung und Erweiterung des Themas meiner Diplomarbeit. Wegen seiner Aktualität sollte eigentlich eine deutsche, englische und u.U. spanische, russische Ausgabe folgen.
Wen die Jahre zwischen Australien und Ungarn interessieren, empfehle ich folgenden  Brief an meine englisch sprechenden Freunde.

Bei Gelegenheit möchte ich gerne auch in diesem Rahmen auf die wesentlicheren Dinge, auf meine Vision, meine Vorstellungen und Pläne zurückkommen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen. Wenn Du gerne mit mir in Kontakt treten möchtest, findest Du mich über die kajataer Adressen:

Auf nach kajata!